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Einführung

Was unterscheidet eigentlich eine HiFi-Anlage vom Heimkino?

 

stereo
Die Aufstellung einer Stereoanlage - das klassische "Stereo-Dreieck"

Heimkinosysteme arbeiten mit bis zu zehn Lautsprechern
Anders als bei einem HiFi-System haben wir es beim Heimkino mit einem extrem komplexen Gebilde zu tun. Eine HiFi-Anlage besteht im Wesentlichen aus einem Verstärker, einem CD-Spieler und zwei identischen Boxen für die Wiedergabe des Stereosignals. Zu einer Heimkino-Anlage gehören im Gegensatz dazu ein Subwoofer, der die Bassfrequenzen wiedergibt, und bis zu neun weitere, höchst unterschiedliche Lautsprecher, deren Übertragungsbereiche exakt mit den vom Subwoofer wiedergegebenen Frequenzen koordiniert werden müssen. Die präzise Abstimmung von Tieftöner und Hoch-Mitteltönern ist schon bei einer Dreiweg-Box keine leichte Aufgabe: Der Entwickler muss dafür sorgen, dass der Tieftöner in der Lautstärke und Phase perfekt zu den Mittel- und Hochtönern passt. Nur dann ist ein absolut linearer Frequenzgang gewährleistet. Bei Heimkinosystemen gestaltet sich die Anpassung des Tieftöners - hier in den meisten Fällen ein separater Subwoofer - weitaus schwieriger. Er muss nämlich nicht nur auf zwei Hoch-Mitteltöner abgestimmt werden, sondern mit den Hauptlautsprechern links und rechts, dem Centerspeaker, den zwei hinteren Effektboxen und - bei der neuen Surround EX-Technologie - den hinteren Lautsprechern sowie bei bestimmten Surroundsystemen mit zwei zusätzlichen vorderen Effektlautsprechern harmonisieren. Das heißt: Wir haben es bei einer voll ausgebauten Surround-Anlage es mit bis zu zehn verschiedenen Lautsprechern zu tun, die neun verschiedene Aufgaben zu erfüllen haben. Daher ist es nicht damit getan, wie bei einer Stereoanlage einfach die entsprechende Anzahl identischer Lautsprecher aufzustellen. Dieser Ansatz aus der alten HiFi-Welt trifft für das Heimkino nicht zu.

 

Die einzelnen Lautsprecher haben im Heimkinobereich völlig unterschiedliche Aufgaben zu erfüllen, die von der Elektronik des A/V-Verstärkers oder -Receivers gesteuert werden. Daher ist es für Heimkinosysteme unerlässlich, auch die elektronischen Einstellungen des Verstärkers auf die Eigenschaften der Lautsprecher abzustimmen. Ein Beispiel mag diese Problematik verdeutlichen: Ein Hersteller von Lautsprechern ohne THX®-Lizenz trennt den Übertragunsgbereich seines Satelliten-Subwoofer-Systems bei 100 Hz mit einer Flankensteilheit von 18 dB. Damit ist die Grundlage für ein harmonisches Zusammenspiel seiner Lautsprecher geschaffen. Wird dieses Boxenset nun jedoch an einen Verstärker angeschlossen, dessen Subwooferausgang auf eine Trennfrequenz von 90 Hz bei einer Flankensteilheit von 24 dB ausgelegt ist, stimmen die Anschlusswerte nicht überein. Weil es keine Normierung gibt, kann jeder Hersteller von A/V-Receivern und Lautsprechern machen, was er will. Mag eine Abweichung von 80 zu 90 Hz noch vertretbar sein, bedeuten ebenfalls übliche Differenzen von 200 zu 80 Hz schon drastische Fehler in der Basswiedergabe. Paradoxerweise geben viele, laut ihrer Werbeaussagen auf Top-Klangqualität bedachte, Hersteller überhaupt nicht an, welche Trennfrequenzen und welche Flankensteilheit sie für ihre Verstärker, Subwoofer und Satelliten gewählt haben.

 

Der Einzige, der dieses Anschluss-Tohuwabohu zuverlässig geregelt hat, ist THX®. Alle Geräte und Lautsprecher, die dieses Prüfsiegel tragen, verfügen über genormte Anschlusswerte, so dass der Kunde nur noch auf THX® schalten muss und sicher sein kann, dass Verstärker, Subwoofer und Satelliten perfekt aneinander angekoppelt sind.

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Im Kino sind die Entfernungen größer als in den eigenen vier Wänden

Abmischung der Filmsoundtracks für große Kinosäle

Es gibt aber noch weitere entscheidende Unterschiede zwischen einer HiFi-Anlage und einem Heimkinosystem. So wird der HiFi-Ton für CDs von vornherein so abgemischt, dass die Musik dort optimal klingt, wo sie meistens gehört wird: in Wohnräumen. Filmtonträger wie die Laserdisc, die DVD oder eine Blu-ray-Disc enthalten dagegen die Original-Filmsoundtracks, wie sie für die Wiedergabe in großen Kinosälen abgemischt wurden.
Während der Zuschauer im Kinosaal sehr weit entfernt von den Frontlautsprechern sitzt, sind die Distanzen im Heimkino verhältnismäßig klein. Damit die Filmsoundtracks auch im Heimkino optimal klingen, muss der fürs Kino abgemischte Ton daher im THX-Decoder elektronisch bearbeitet werden. Da man im Heimkino jedoch kleinere Räume und weniger Dämpfung durch Zuschauer und Polstersitze vorfindet, die Frontlautsprecher nicht durch die Leinwand verdeckt sind und die hohen Frequenzen aufgrund der größeren Entfernungen im Kino deutlich lauter abgestrahlt werden müssen, klingen die Spielfilm-Soundtracks daheim völlig anders als im Kino.

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